Wirbelsäulenchirurgie

Unser Ziel ist es unseren Patienten eine rationale und individuelle Behandlung ihrer Wirbelsäulenbeschwerden anzubieten. Die meisten Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen können konservativ sehr gut behandelt werden.

Es ist aber wenig sinnvoll, Erkrankungen an der Wirbelsäule konservativ zu behandeln, wenn dies mittel- und langfristig nicht erfolgreich sein kann wie z.B. bei einem engen Spinalkanal. Bei bestimmten Krankheitsbildern (z.B. Bandscheibenvorfall) erlaubt die Wirbelsäulenchirurgie eine raschere Schmerzlinderung, Funktionswiederherstellung und Rückkehr zur Arbeit. Nach Versagen eines initialen konservativen Therapieversuches (ca. 6-12 Wochen) sind die operativen Behandlungsergebnisse bei einem Bandscheibenvorfall, engen Spinalkanal (Spinalkanalstenose) oder einem Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) nachgewiesener Massen sogar besser als mit der konservativen Behandlung. Bei Vorliegen von erheblichen neurologischen Ausfällen ist eine Operation dringend angezeigt, manchmal sogar notfallmässig.

In den seltenen Fällen eines Tumors oder einer Wirbelsäuleninfektion ist nach einer multidisziplinären Abklärung oft eine Operation erforderlich und kann meist die Lebensqualität wieder herstellen.

Ihr Wirbelsäulenchirurg berät sie gerne, ob eine Operation für Sie eine Behandlungsalternative ist.
Prof. Dr. Norbert Boos

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